Manchmal ist es ja so, man erlebt zu viel um es zu erzählen und wenn man es dann versucht dann erscheint es als ob man nichts getan hätte.
Ja also m. war da und s. ist auch zurückgekommen mit ihrer Mutter.Wir sind ausgegangen und haben über Probleme in Liebesdingen und die Welt und Porto und Erasmus und den Unterschied zwischen diesem Flecken Erde am Ende der Welt und dem Zentrum Europas geredet und ich habe m. die Stadt gezeigt und die Sonne schien und es hat geregnet und wir waren traurig als s. dann wieder weg musste.
Dann war ich in Barcelona mit dem Herrn o., der so stark ist, dass er den großen Rucksack alleine tragen kann und nicht mit mir tauschen will und auch dort schien die Sonne und es hat geregnet und wir haben gemacht was man als Tourist halt so macht. Gaudi angucken, weggehen und Brot mit Käse auf der Straße essen. Und danke n. für die großartige Gastfreundschaft und danke m. fürs vorher beraten was man unbedingt sehen muss.
Dann kommt man zurück nach Porto. Studieren, Test schreiben, Aufgaben nicht verstehen. Zauberbiere trinken, enttäuscht sein, in fremden Häusern schlafen weil man zu faul ist auf den nächsten Bus zu warten. Verkaterte Samstagnachmittage am Strand. All das eben. Und es ist Frühling, endlich, man kann ohne Jacke vor dem Computer sitzen. Gut.



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