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some things are best left unsaid

Zwei Abende die beweisen. Menschen sind gut, aber noch besser ist Musik.

denn

Man muss nur immer genau das tun was man gerade will. Und man muss sich nur selbst ein bisschen gut fühlen, zufällig und völlig ohne Grund, nach einem schlechten Tag und man kann dort sitzen und sich nicht seltsam finden und man kann Menschen treffen und sagen ich mag die Band sehr, desshalb bin ich alleine hier und sie sind gut und schauen nicht komisch, fragen nur, wie heißen die gleich noch mal? Nur T-shirts gabs keine. Mit der Band reden wollte ich auch nicht, weil die Musik, das haben diese zwei Abende ja bewiesen, ist nun mal besser als die Menschen.

(manchmal zumindest, ja blabla.)

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es ist alles so wurscht immer. ja mei. wird was draus, gut, wenn nicht auch gut. ich kann ja auch alleine sein. macht nichts. macht mir ja wirklich nichts aus. nur dass es mir nichts aus macht, macht mir was aus.

und nichts dagegen alleine aufs konzert zu gehen im gegenteil, aber angst davor dort jemanden zu treffen der dann fragt mit wem man da ist und einen dann seltsam anschaut.

wir haben viel darüber geredet letzte woche, "die gesellschaft" und der zwang nicht alleine zu sein, das man immer "mit jemandem da sein muss" selbst wenn man weiß das man menschen treffen wird (gibt ausnahmen, eh) die man kennt. und dass das bei jungs eher noch als cool rüberkommt wärend es bei mädchen eben seltsam ist. etc.

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irgendwer am logh-konzert, btw?

Hello Cuca

Hello Cuca sind super.

Eigentlich wollte ich da ja mehr zu dem Thema schreiben. Aber die Zeit etc. Desshalb muss das hier reichen: Sie schauen ein bisschen aus wie Sleater-Kinney, nur dass am Schlagzeug nicht Janet Weiss sondern ein ostermayeresker Endvierzger sitzt. Und sie singen auf Spanisch.

und: ja, mehr mehr mehr solche Konzerte. Danke Mercedes!

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Erst gab m. mir diese live-dvd von Bright Eyes, dann war ich plötzlich bei diesem Konzert, so seitlich von der Bühne und Bright Eyes waren noch nicht wirklich bekannt und Conor stand die ganze Zeit hinter einer Säule, so das das Publikum ihn nicht sehen sondern nur die Befehle hören konnte die er den restlichen Bandmitgliedern zubrüllte und die dann "lustig angezogen" hinter der Säule hervorspringen mussten. Ich konnte aber das alles ganz genau beobachten weil ich ja eben nicht vor der Bühne sondern daneben in so einer Art Backstageraum (der eigentlich war aber auf der andern Seite) lag (!). Nach dem Konzert hat Connor mir dann seine Mütze geschenkt.

entscheidungen.

flaming lips violent femmes, schön wärs gewesen, was für ein freudscher verschreiber (26€, uh, schon morgen)

gotan project (25€, 27.11.)

laura veirs (17€, 28.11.)

cat power (24(?)€, 5.12. oder 28.11. (?))

?

(muss denn das alles so teuer sein)

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erst das mit final fantasy und jetzt das: element of crime spielen am 22.2 in innsbruck. allerdings im hafen, da will ich eh nicht hin. pff.

dafuer heute: nouvelle vague im hard club, etwas ueberteuert zwar, aber man goennt sich ja sonst nichts.

i would go out tonight ..

gestern hätte mich der freundliche portugiesische mathematikstudent dessen namen ich dummerweiße vergessen habe, last ihn uns fpms. nennen, davon überzeugt das kaffee trinken doch nicht gut ist, er sagt nämlich auf die frage porquê? (warum er denn nicht kaffee trinkt) "coffee is for the weak." dumm nur das er das dann abgeschwächt, hat, das er dass ja nicht so meine etc.

abends: liars & deerhunter im Porto Rio. beide bands irgenwie leicht entdäuschend, aber das lokal ist großartig, auf einem schiff, und nur ca. 15 minuten von mir entfernt.

beim reingehen gedacht, "ach, hier sind also die richtig schönen menschen von porto" und die djs spiel am anfang richtig gute, mir leider unbekannte musik. später dann teilweise bekannteres, aber immer stilsicher. ganz zum schluss, als fast nur mehr freunde der djs da waren artet es dann ein bisschen aus, aber schön, tanzende menschen. und ein dj der le tigre spiel kann nur gut sein.

nur die kleinkinderbiere sind teuer, wie überall.

nur die eine kneipe ...

das contagiarte, da ist man zwiespältig, super lokation, halbwegs gutes publikum, 1-2 euro eintritt gehen auch ok, aber es hat nur das schlechtere gold (superpoch, nicht sagres) und das noch dazu teuer.

und ja, portugiesischen-live-reggae, da kann man ja noch sagen, muss man auch mal gehört/gesehen haben, aber wer bitte hat die kombination RATM (killing in the name of) - red hot chilly peppers (keine ahnung was, aber das macht ja auch nicht so viel unterschied) - nirvan (smells like teen spirit) erfunden? und dann mal schnell franz ferdinand einwerfen um direkt zu den doors überzugehen.

muss mir doch eine andere lieblingskneipe suchen.

wobei die palmen im garten, und der stuck an der decke, und die stiegen wie im spukschloss, und der holzboden der fast schon beängstigend (stichwort: resonanzkatastrophe) schwingt wenn alle tanzen ...  aber form ohne inhalt reicht halt doch nicht aus.

urban art forms - wien - krems

Am freitag: volver im Filmcasino. Ich glaube das ist mein neuer lieblings Almodóvar.

Das alte "sich-gegenseitig-schöne-menschen-zeigen"-Spiel mit f. und beim Urban Art Forms feststellen das die Menschen zum Beispiel beim melt um so viel schöner waren. (in Berlin sowieso)

Die Frage woran das liegt.

Dann beim erneuten studieren des lineups festgestellt dass (wenn ich nichts übersehen habe) nur zwei Frauen dabei waren. (die VJs nicht mitgerechnet, da habe ich keine Ahnung, werden aber wohl auch nicht so viele sein

Festgestellt, dass das beim melt auch ganz anders ist und dort nochdazu ganz selbstverständlich rüberkommt und nicht irgendwie extra noch mal hervorgehoben wird.

f. meint, die haben einfach alles was es an ("elektro") Frauen in Deutschland gibt eingeladen. Ich glaube nicht, dass das so ist, kanns in dem Moment aber nicht beweisen (mir fallen ja nie die Namen ein wenn ichs mal brauche).

Die Frage ob in (Nord-) Deutschland die Menschen also nicht nur schöner sondern auch besser sind.

Die Frage ob man das anders warnehmen würde wenn man extra so weit wegen diesem Festival angereist wäre (nein. das lineup ist lang nicht so gut, nein. das Gelände ist lang nicht so schön, nein. die Menschen hier sind wirklich nicht so schön und sympatisch.)

Interssant, dass genau die Menschen die man dort kennengelernt hat (weil Bekannte von Bekannten) eigentlich großteils zu den schönsten die mir aufgefallen sind zählen.

Und natürlich geht es nicht nur darum ob jemand schön ist, vielleicht sollte man das durch sympatisch (aber das ist es auch nicht ganz) ersetzen.

aber armytarnnetze?

Und wie viel macht die Sprache aus? Sehr viel, finde ich.

Traumschmiere ist irgendwie entdäuschend (trinkt mindestens 4-5 Biere auf der Bühne, aber alle mit der selben Gestik: eine Schluck trinken, den aber wieder auf die Bühne spucken, den Rest ins Publikum schmeisen, beim Mineralwasser genau das selbe, überhaupt, das soll räudig, und drekig und berauscht ausschauen, aber es schaut nur so aus. ein gespielter rausch, schade.) trotzdem irgendwie der beste Akt des Abends, macht halt doch mehr her als ein dürres Menschlein hinter einem rießigen DJ-Pult das abundzu mal ein wenig auf und ab hüpft und sich selbst beklatscht.

Modeselector sind dann auch noch ziemlich gut, obwohl das irgendwie sehr subjektiv ist, weil ich da endlich wieder munterer geworden bin und das Tanzbein endlich so richtig zu jucken begonne hat. Das hätte wohl auch bei wem anderen passieren können.

Schön das gefühl nach nur drei stunden Schlaf wieder munter zu sein.

Die nächsten zwei tage in Wien im Museumsquartier verbracht:

Lee Lozano & Dorothy Iannone
Summer Of Love

Poserfotos in der Kunsthalle.

ich

Why Pictures Now
25 Jahre Österreichische Ludwig Stiftung
Joseph Beuys

Viel zu viel aufeinmal (vorallem der zweite Tag im mumok) und wieder mal festgestellt das ich mich viel zu wenig mit Kunst beschäftige. War aber trotzdem sehr schön.

Außerdem noch: wuk (Macht, mach Platz!) und weggehen mit i. und h. und f. (mein Englisch ist katastrophal)

Beim abschied von f. und später dann von i. (beim essen der "best falafel in town") das erste mal so was wie Traurigkeit wegen Porto empfunden. Dabei sehe ich die beiden ja auch so nur ein paar mal im Jahr.

Dann am Mittwoch noch nach Krems um v. zu besuchen die ich seit wohl einem Jahr nicht mehr gesehen habe und zu der ich auch sonst eigentlich keinen Kontakt gehabt habe. Wir wahren auch früher nicht gerade eng befreundet. Sie hat sich ein bisschen verändert, wenn ich sie jetzt irgendwo sehen würde käme ich wohl nie auf den Gedanken etwas mit ihr unternehmen zu wollen, aber wir unterhalten uns sehr nett und ich bin froh den Umweg gemacht zu haben. Auch wegen dem besten Eis des Sommers (Mohn & Malaga, au ja, nie wieder Fruchteisexperimente die sind immer gefährlich) und der Sonne an der Krems mit Blick auf die Altstadt von Krems.

Im Schienenersatzverkehrsbus von Krems nach Stanzendorf finde ich die Jugendlichen neben mir großartig. ("Ich habe gedacht Muttemale machen nur was wenn die neu wachsen" "Geh, blödsinn, wennst Brustkrebs hast wachst da ja auch nicht eine dritte Titte." "Also ich find Krebs ur unsympatisch") Sie sind mir ein Quell der Freude.

Im Burgenland und auch hier in Niederösterreich genossen das es keine Berge gibt (hab ganz vergessen wie schön das ist)

Der Ohrwurm (ich weiß absolut nicht warum) i ones fell in love with you, just because the sky turned from grey into blue (coco rosie) immer und immer wieder.

Die Bildgeschichte dazu: flickr

so, endlich habe ich hier mal was raufgeladen.einmal britta...

so, endlich habe ich hier mal was raufgeladen.

einmal britta und einmal final fantasy.

viel vergnügen

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