ich weiß genau warum ich euch so hasse, fahrraddiebe dieser stadt.
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freitag nachmittag, aus pflichtbewusstsein würde ich gerne sagen dass die besten lyrics für den moment diese hier sind:
"Longing for a night time to bring back my youth"
(hot chip - we were made in the dark)
aber das stimmt nicht mal. schlafen will ich, und morgen den ganzen tag lang mit f. in einem zimmer oder, wenn es denn wirklich frühling wäre, in einem park abhängen. und sonst nichts. schlafen schlafen schlafen. (träumen, auch)
best lyrics ever at least for today.
"If I loved you, well that's my fault."
(conor oberst & the mystic valley band)
und die kleinen momente in denen auf einmal alles gut zu sein scheint. zum beispiel auf dem fahrrad, das den hang hinunter rollt, und die sonne kommt raus, und es ist kalt, und die richtige musik setzt ein. dieses kleine gefühl in der magengrube.
wie im film.
best lyrics ever, at least for today
(aber auch ein kandidat für überhaupt immer):
die sterne - swinging safari
Ich hab jetzt hundert Tage und ich glaube auch eine Nacht, bei dem
Versuchverbracht, mich zu konzentrieren. Das muß der Jet Lag sein, oder
nennt man das Kater, Katzenjammer würde ich sagen, aber laß mal Alter,
das hat sich schon gelohnt. Ich hatte sie nicht gerade erwartet,
dochdann war sie eben da. So ziemlich ohne Warnung und wir beide ohne
Ahnung, was daraus würde. Ambesten gar nichts dachte ich. Bis
nächste Woche, macht nichts, vielleicht ein Anruf. Und dann lief ich
durch die Häuser, hab sie überall gesucht, Gott und mich und sie und die
Hormone verflucht. Wie der alte Professor und Marlene Dietrich - gut ich
bin noch nicht so alt, doch das ist jetzt nicht so wichtig.
An meinen Job war nicht zu denken, meine Arbeitskraft im Arsch. Ich hatte nach und nach verraten, woran mir etwas lag. Freunde zum Beispiel, die sich auf mich verließen; Du merkst an dieser Stelle schon, es war zum Teil beschissen, und ich dachte,
Das geht nicht. Und das geht auch nicht, das kann so nicht
funktionieren. Man kann nicht immer wiederso tun, als gäbe es nichts zu
verlieren. Auch wenn´s romantisch klingt, klingt´s nochlange nicht gut,
und vor denen, die noch da sind, zieh´ ich erstmal meinen Hut. Gut, wir gingen durch die Scheiße, und wie wir da so gingen, konnte
jeder Blödmann sehen,wie wir aneinander hingen, die ganze Zeit dachten,
es wär Morgen vorbei. Wenn´s gut läufteine Woche noch, oder auch zwei.
Und dann finges nicht an aufzuhören, stattdessen wurde es schlimmer und die Zeit summiert sich nicht -zu nichts, so ist das immer. Die war einfach weg und ich hörte uns hoffen: Alle Möglichkeiten offen, vielleicht wird alles gut. Was das dann heißt zwar war uns beiden nicht so klar. Ich meine was ist gut, was ist wahr und was richtig? Ich bin heute noch der Meinung, der ich damals war: das war gar nicht die Frage, wir waren einfach egoistisch.
Eines Tages kommst du heim vom Angeln. Du hattest nichts an der Leine und erstrecht nichts gefangen. Deine Augen im Spiegel sind genauso frustriert, als hättest du dich politisch engagiert. Du wirst morgen wieder rausgehen, zeitig aufstehen. Bis du das realisiert hast, braucht es seine Zeit. Du hast keine Illusionen, es ist einfachnur soweit, daß du weißt, daß dir sonst keine Möglichkeit bleibt.
(und es ich kann noch nicht mal einen teil nur draus rausnehmen, weil sie insgesamt so schön sind. und eingefallen ist mir das gestern, da musste ich aufeinmal den ganzen text durchdenken im kopf und hab nicht mehr mitbekommen was das gegenüber sagte. ok, das ist jetzt posertum, weil in wahrheit kann ich nur den mittelteil so richtig auswendig, aber egal.)
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immer wieder schön wenn man sich selbst bestätigt was man eh schon vorher weiß, einfache sachen wie, es ist gut über dinge zu reden. es ist immer besser darüber zu reden als sich zu überlegen was es wohl sein könnte was der/die/das andere sagen könnte wenn ich .. etc.
trotzdem schaffe ich es nicht immer so ganz, da ist so eine blokade in meinem hirn, da sind dann auf einmal keine worte mehr, oder sie sind da und kommen nicht raus.
aber, mit jedem mal wo es dann doch gelingt, so hoffe ich, wird das vielleicht besser.
und heute habe ich mich daran erinnert wie das letztes jahr war, als ich neu hier war und ich glaube es gibt da sogar einen eintrag dazu, zum wetter. von den schnellen wolken und der sonne und dem regen und den gerüchen. und ich war glücklich. die stadt hat mich endlich wieder glücklich gemacht. auch wegen dem alten zigarettenautomaten mit schilling beschriftung.
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es passieren ja oft seltsame dinge. und noch öfter stelle ich sie mir vor.
zum beispiel gespräche. in echt sind sie dann immer ganz anderes. langweiliger und ich komme nicht so gut weg, weil ich nicht so schlagfertig bin.
das ist doch irgendwie ungerecht.
und wenn ich mich erinnern könnte was l. und a. in meinem traum gekocht haben, dann könnte ich das am mittwoch gegenchecken und wüsste endlich ob ich übersinnliche fähigkeiten habe.
best lyrics ever, at least for today.
I feel too restless to unwind
I’m always lost in thought
depressiver tag.
und ja, eh ja. j. ich werd jetzt was anderes hören und mich zusammenreisen, ich weiß es ja.
Stracciatella oder Nuss
was ist das jetzt?
die beste textzeile der welt zumindest für heute
I lose some sales and my boss won't be happy
But I can't stop listening to the sound
Of two soft voices rendered in perfection
From the reels of this record that I found
Every day there's a boy in the mirror
Asking me what are you doing here
Finding all my previous motives
Growing increasingly unclear
(Kings of Convenience - homesick)
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trost finden, in der musik.
wenn man schon schreiben will. alles sei zum speien, und man solle doch bitte alles ficken. dann hört man doch noch mal genauer hin, bzw. weiter. und man weiß dann, hier gibt es keine angst. für niemanden.
und dann freut man sich auch schon auf das nächste lied. und auf den abend. und das nächste wochenende. denn dann kann man wieder vor den eigenen schwächen kapitulieren, und die vernunft da lassen wo der pfeffer wächst.
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| oh ich bin so verliebt in all das und dies, und es ist mir alles so egal, und ich will nicht mehr ausgehen müssen, oder aber viel viel öfter. und ich will mich nicht mehr langweilen, aber in wunderbar müßiger langeweile die zeit verstreichen lassen. ich will nur mehr über pornografie reden und nie mehr über was anderes. ich will aber mehr nachdenken, ich will herausfinden ob ich die dinge rechtfertigen kann oder nicht. und nüchterner darüber diskutieren ob es jetzt gut oder schlecht oder wie man sich fühlt ist. nämlich das abhängen, das seine privilegien auskosten, und auch ausreizen, und auch in größtem luxus in den müll werfen, die privilegien. nur weil man es halt kann. und dich will nur mehr ein lied hören müssen, ja das ist es eigentlich. und ficken ab und zu. und die stimmen in meinem kopf, denen will ich mal wieder zuhören, auf sie hören vielleicht sogar. |
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If you could feel this pain inside
It's from the drinks we drank last night
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rückzug ins kindische.
die frage. was soll man am abend/wochenende/lebensabend machen.
außerdem, ist es normal traurig zu sein.
und was ist die passende musik für den augenblick.
vorallem, fragen mit punkten statt fragezeichen.
trotzdem schöne wörter: ungemach etwa.
und schöne dinge: spazierstöcke mit geheimen alkoholfach und kompass etwa.
und schöne menschen. so schöne menschen überall. man möchte sie herzen und küssen den ganzen tag lang.
see the people standing over there? i want to kiss and touch them everywhere, oh no not 'couse i really care. oh god, no, no, i wouldn’t dare.
das darf ich jetzt aber auf keinen fall hören, sonst geht heute nichts mehr, sonst muss ich anfangen things around mein heim zu werfen. weil, ich meine, aber es stimmt ja gar nicht. j. du hast so recht wenn du sagst, stop being obsessed mit all dem deproscheiß.
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tonight tonight we gonna we gonna tonight tonight..
old but true.
Manchmal weiß ich's schon beim Aufstehen
Heute geht alles schief
Du hast angerufen
Das wirft alles über den Haufen
Wir werden uns heute noch sehen
nur das es heute sms sind, und die schule eine uni ist, und es mich nicht über den haufen wirft sondern nur freut. aber der punkt ist: alles nicht ganz so einfach zu verstehn.
und das sollte einen freuen, und nicht beängstigen. punkt aus. das ist ein entschluss.
weil:
Alle die die Liebe suchen
Sie müssen kapitulieren
Alle die die Liebe finden
Sie müssen kapitulieren
und jetzt weiß ich auch wieder wie das früher war mit den tocos. manchmal wundere ich mich schon sehr, wie das gehen kann, das ich die dinge von einem tag auf den anderen so vergessen kann, obwohl ich immer weiß das es doch gestern noch so oder so war, aber ich spüre es nicht mehr. ich verstehe mich nicht mehr. ich verstehe mich nicht mehr. allgemein
why would you lie about anything at all?
oh, ich hasse diesen reflex: den, "man kann nix dagegen tun, dass ich wen vermisse, also versuche es zu ignorieren (und such dir notfalls wen anderen, a warm body"-reflex, den ich mir angewöhnt habe in diesen letzten ein ein halb jahren mit j.
in der zeit war er ja durchaus hilfreich und richtig. war ja so.
aber jetzt ist das nicht mehr so. andererseits, ja schon. wenn einem halt andere sachen wichtiger sind, dann muss man auch in kauf nehmen, dass das bei (dem) anderen eben auch so ist. und/oder es sich eben eingestehen. ja, aber was? wenn ich das wüsste.
eben, was ich nicht mag, die abhängigkeit meiner einschätzung der gesamtsituation von meiner eigenen kleinen gemütslage die wiederum zu großen teilen abhängig ist von körperlichkeiten, wie müdigkeit oder hormonrythmus. ja, das hasse ich in wahrheit so wirklich.
und eigentlich wollte ich mir dieses befindlichkeitsblogen abgewöhnen, aber all die dinge die schon "save draft" statt "publish" wurden, dass macht doch auch keinen sinn.
just to sort it out in my head. (still, es funktioniert ja nicht mal)
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i spend my time trying to understand the google translations of the facebookstatus of my finnish friends..
file under: (a song) to pass the time.
warum ist einem eigentlich nur langweilig wenn man viel zu tun hat?
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scheiß müdigkeit, scheiß schmerz, scheiß natur.
unzulängliche körper & dann noch dazu eine verkühlung die sich anzubahnen scheint. und die unzufriedenheit mit sich selbst, dass man das als ausrede gelten lässt und nicht einfach ignoriert.
ich weiß genau, dass ich es nicht tun sollte, und dann tue i...
ich weiß genau, dass ich es nicht tun sollte, und dann tue ich es doch, ich höre mir kapitulation an. und dann macht es mich traurig.
weil ich so gerne kapitulieren würde, vor all diesem scheiß, aber es immer noch nicht schaffe. und nicht entscheiden kann ob das gut ist oder nicht.
trotzdem: die lyrics zum tage, sind heute ganz klar.
Und wenn Du denkst,
"Alles ist zum Speien!"
Und so wie Du jetzt bist
willst Du überhaupt nicht sein.
tocotronic . kapitulation
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guter braver kaffee in meinem braven bauch. danke für die gefühle die du mir vorspielst. die ruhe und die nervosität. wenn jetzt mein fahrrad in ordnung wäre würde ich wahrscheinlich einfach drauf los fahren dinge erledigen . so aber. eine stunde noch und dann geh ich fahrrad richten, zumindest probieren. schöner selbstbetrug. aber es ist freitag und die sonne geht unter. da macht mir das keine panik sondern höchstens ein müdes lächeln.
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Der letzte Satz, den man schon kaum mehr lesen kann, weil meine Schrift schon so schlampig ist, meines Notizbucheintrags von letztem Samstag:
"Und nur weil ich finde, dass ich kein Recht dazu habe mich zu beklagen, muss ich es mir nicht noch schlimmer machen, indem ich mit einrede, dass ich so tun muss, als wäre immer alles okay."
Das finde ich gut, richtig und wichtig so. In der Tat und wäre Sylvester nicht zum Glück schon vorbei, dann würde ich mir doch nicht das Abschminken. sondern eben genau diesen Satz zum Vorsatz machen.
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Dinge von denen ich berichten wollte:
- Mein halbes Leben (von marko doringer) hat mir gefallen, aber er hat mich depressiv gemacht (nachher, währenddessen eher unterhaltsam). nicht an sich, sondern weil ichs sowieso schon ein bisschen war, und ich deshalb nicht die versönliche ("es ist halt anderes, aber es wird schon, und den anderen die was gscheits machen gehts auch nicht besser") interpretation gesehen habe, sondern eher die: "egal was man macht, es wird immer scheiße werden, und es wird auch nie besser auch nicht wenn man mal alt ist, bzw. schon gar nicht dann."
- Wiedermal aufgefallen, diese seltsamen postiven gefühle menschen oder dingen gegenüber, einfach so. dafür, dass sie _da_ sind. heute schon bei c.&d. und bei f. und j. die dann manchmal auftauchen, so aus dem nichts. und auch nur ganz kurz, aber so ein hauch, der mich froh stimmt. kurz.
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Ich möchte nur mehr Sätze wie "Zac Pennington ist schön." sagen müssen. Bitte.
die beste textzeile der welt zumindest für heute
wie vorher wird es nie mehr sein.
(...) uns von Liedern
trösten lassen, würden wir die Nacht
ertanzen, jetzt lasse ich die Zeit
vergeh'n und halte sie kurz an.
parole trixi - mutter.
überhaupt heute: kevin blechdom, parole trixi. das war heute endlich mal wieder die richtige wahl.
nicht so wie casiotone für den heimweg von der sylvesterparty. ganz falsch. ich sag nur new years kiss, ogottogott, wie soll denn damit ein jahr gut anfangen, kein wunder das ich depro bin seitdem.
und überhaupt, diese art pop zu konsumieren. die wahrheit rauslesen. wie kerstin grether schreibt: "Ich will einfach nur die Lieder hören, am besen so lange, bis ich sie auswendig kann."
ich will ganz viel mädchen musik ganz schnell und jetzt, nur mehr, keine traurigen jungs. nieniemehr. nein, nur heute mal nicht.
es schneit glaub ich.
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fuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuckfuck
schon mal jemandem aufgefallen das fuck schreiben ein schöner move ist so über die tastatur mit den 10 fingern?
aber das ist hier nicht das thema.
das thema ist: fucking zufälle. fucking selbstbetrug. fucking unentschlossenheit. fucking selbsthass. fucking rumhurerei.
und jetzt ist schluss mit dem gefluche. das hat ja keinen anstand mehr hier.
und eh alles egal. alles scheiß egal.
ich scheiß echt auf die herzscheiße jetzt endgültig. werd einfach zum gefühlslosen arschloch, bin ich eh schon gut am weg dorthin. wird dann alles besser und einfacher und so.
mist.
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heinz strunk . die zung europas.
und auf jeder seite findet man kleine sätze die man auf rosa farbene post-its schreiben möchte und neben den kopfpolster an die wand kleben damit man sie in der früh beim aufwachen sofort lesen kann. weil dann die welt ein erträglicherer ort wäre, aber man draut sich natürlich nicht. weil ab und zu kommen dann ja doch wieder menschen auf besuch und man schämt sich ein wenig dafür.
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es ist der kaffee. ganz klar, den vertrag ich nicht mehr. daran muss es liegen.
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We could be happy
We could be free
If we don't make out
or fall in love.
Hidden Cameras - Music is my Boyfriend
tja.
bei mir geht überhaupt nichts mehr.
und wozu das alles. wozu soll das gut sein.
wozu die anstrengungen zur erlangung eines titels der einem nichts bedeutet in einem fach das einem nicht (mehr) gefällt. warum an etwas festhalten für das man keine zukunft sieht, aber auch keine möglichkeit ohne es (ihn/sie/whatever). warum immer ausgehen. warum immer trinken. nur weil es im moment gut zu schein seit. weil es sich wahr anfühlt. aber in wahrheit ist es das gegenteil. nämlich den nächsten tag rüberbringen. warum sich ständig gefühle einreden und dann wieder ausreden. warum immer posen. warum andererseits nicht. posen macht ja wenigstens noch spaß.
und was sonst.
und heute nacht von ratten, pizza, strand, geheimnissen und den menschen um mich herum geträumt. und sogar im traum hab ich pizza vermasselt. ja was soll den die scheiße, wenn nicht mal mehr meine träume geil abgeliefert werden, dann, ja dann was? mal wieder realität vielleicht. mag nicht.
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all i ask for is a warm body
to keep this winter from killing me.
die lyrics zum tage
"Einmal zu früh gegangen sein
Und man ist für immer allein"
zum glück nur aus dem kontext gerissen.
und schön das mich die müdigkeit heute mal nicht stresst oder nervt sondern nur angenehm ruhig und nachsichtig mit mir, der welt und, ich bin fast versucht zu sagen, dem universum im allgemeinen, stimmt.
man könnte fast meinen ich wäre verkatert, ist aber nicht so.
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good old langeweile where have you gone? damals war alles besser, nicht immer diese aufregung und ruhelosigkeit und scheiß. achje.
(ja eh natürlich ist es so besser, aber die konzentration, die KONZENTRATION)
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ich glaube, ich schließe das hier. wahrscheinlich vielleicht eventuell. ich muss bestimmter werden. vorsatz. wann ist endlich wieder sylvester?
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arg, warum soll sich denn ausgrechnet in den letzten 5 minuten irgendwas weltbewegendes auf flickr getan haben, oder ein neuer nic-comic da sein. oder xkcd. oder ein neuer eintrag auf den eh nur 4, 5 blogs die ich lese.
mensch, fucking selbstbetrug.
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sonntag abende sind wie flaschenpfand. ganz klar eine erfindung der pärchenlügenlobbie.
gebrochen vom abend zuvor, nichts los mit dem man sich ablenken kann, die realität der kommenden woche schleicht sich zurück in den kopf. und schon schnappt sie zu, die falle, und man ertappt sich bei gedanken wie, zu zweit wäre tatort schauen vielleicht nur halb so öd. sprich: währ fernsehen zu zweit nicht viel schöner? (metaphorisch gesprochen, bzw. so fern man ein fernsehgerät hätte, aber man kann hier ja auch youtubevideosschauen substituieren, zum beispiel) aber zum glück haben schon die guten lassie singers erkannt: das stimmt nicht das ist ganz falsch.
ganz abgesehen davon, dass ich persönlich eh nicht eine pärchenhälfte bräuchte für sonntagabendbeschäftigungen, aber wie mir scheint, ist ja das was ein pärchen ausmacht, dass der andere da sein muss. dass das klar und fix und immer so ist. da muss man nichts ausmachen.
aber heute zum glück nicht, zumindest noch nicht. heute bin ich eher zufrieden mit meiner loner-pose. nur ein bisschen "neue" menschen paranoia ab und zu, das übliche.
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und auch nicht um hier alleine zu sein. wenn ich jetzt an "daheim" denke, meine ich das alte daheim. letztens meinte ich meistens schon dieses hier. aber es sind die menschen, da wo die sind, da ist daheim. merke ich grad ein bisschen. morgen werde ich mir wohl wieder widersprechen.
ein ähnliches gefühl wie in porto damals, im märz, als dann alle weg waren die mir so richtig wichtig waren und o. erst wichtig wurde. und ich j. noch nicht kannte. und r. war ja irgendwie nur spass und weggehen, und der andere r. machte mir eher sorgen. aber damals war das ja ein abschied für immer, oder für lange zeit. jetzt bin ich einfach nur verkatert, könnte mich jederzeit in den zug nach heim setzten und würde jede menge menschen sehen, und die anderen spätestens im september wieder. selbstmitleidiges balg ich. also, schauen was los ist, auskosten. wenigstens.
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back home?
warm und es riecht gut schlecht und ich habe keine lust zu arbeiten, ja doch, kommt mir bekannt vor, must be home.
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neuerdings immer wieder dieses gefühl irgendwo reinpassen zu müssen. everybody must belong somewhere. eben. theoretisch ist das natürlich scheiße. zum beispiel, warum muss ich mich für nerdquatsch interessieren um eine gute mathematikerIn zu sein?
aber trotzdem. mit der aussicht dass die totschlagantwort auf die frage nach der daseinsberechtigung ("was machst du eigentlich so?"): "ich studiere (...)." bald wegfallen könnte überkommt mich immer öfter ein mulmiges gefühl. wie definiere ich mich? wiederum, theoretisch will ich das gar nicht, aber praktisch ist das einfach unglaublich anstrengend, sich immer erklären zu müssen. und dann muss man ja auch die kohl irgendwie ranschaffen, irgendwann. also wieder die frage. jetzt bin ich studierende, aber dann? arbeitende? und als was. und sonst? frau/mann/familie/freund/freundin/single/"it's a bit complicated"? twenageangst? und geht eh allen so und blabla. sagen da wohl manche. und das gscheit daherreden/schreiben überlasse ich dann lieber anderen, die das besser können, in schönererm deutsch und mit weniger fehlern. aber. ja. ich geh dann mal wieder arbeiten. internet killed my concentration.
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schlechtes gewissen suckt. aber gehörig.
manoh.
die beste textzeile der welt zumindest für heute
I don't want to fight
just want a piece of your life
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ladytron - another breakfast with you.
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heute ist fernwehtag.
erst das dringende bedürfniss jetzt SOFORT in hamburg zu sein, und jetzt istanbul.
seltsam. nochdazu sind das ja doch eher konträre städte.
identitätskonstruktionen. (life your favourite popsong)
warum nette mädchen niemal glücklich werden können [lassie singers]
vers.
wilder mann [bernadette la hengst]
vers.
she's the kind of girl oder auch my alcoholic friends [dresden dolls]
und vorallem:
pants [rhythm king and her friends]
(...)


