Jump to 0 top | 1 navigation | 2 content | 3 extra information (sidebar) | 4 footer | 5 toolbar


Content

i want to see light

manchmal ist man dann wie ein kleines kind das heult weil es das spielzeug, das es gerade haben will aber schon am nächsten tag langweilig finden würde, nicht bekommt. und am nächsten tag muss einem das dann wieder peinlich sein. weil man kann ja nicht in die menschen reinschauen, não é, und sie auch nicht in einen und die wissen das ja dann nicht. und die wissen auch nicht, dass man davon abgesehen aus anderen gründen sentimental ist und eigentlich ja doch eh vielleicht eher den anderen besser findet, aber der ist halt gerade nicht da. und warum zum teufel habe ich nicht mit dem einen mädchen geredet, die sah so interessant aus. und entzückend. aber da hat man dann wieder angst etc.

und wenn man dann darüber nachdenkt, abgesehen davon das der sonntag im arsch ist und man wieder nicht wirklich viel gelernt hat, wie vorgenommen, stellt man fest, dass der abend gut war. alleine, also ohne dieser „absicherungs – ich bin mit ihr/ihm da - person“ im p. bleiben und dann auf das eine fest bei irgendwelchen portugiesen mit der schönsten wohnung der welt und dann ins m. nur das t. hätte man sich eben sparen können, dann wäre ich wahrscheinlich glücklich aufgewacht. das gefühl von freiheit und leichtigkeit, noch mehr als sonst, wenn man weggeht. überhaupt menschen beobachten, beim weggehen, diese fast schon professionellen ausgeher mit welcher eleganz menschen trinken können und flirten, mit jedem. Das von außen ansehen und schön finden, die dekadenz. wie sie tanzen, wie sich gruppen bilden, oder zweiergespräche und wie das dann wechselt mit welchen fluss das alles geht. und dann taucht man da wieder ein. und dann ein bisschen posen, neben dem dj-pult stehen und schnell immer den namen der band in die runde werfen und sachen sagen wie „you don't have to sing, i know the lyrics as well“ dumm eben. die meinung vertreten das djs arrogant sein müssen. weil ich mag den glanz ich mag den schein ich mag wie es glitzert und funkelt. aber nur als kontrast, jetzt ist mal wieder gut damit.

ich weiß jetzt was falsch war im t. der ganze abend war so buben-posen-alleine-wegehen, und eben gut deswegen und deshalb hätte ich versuchen müssen nicht ihn sondern sie, ja alles verkehrt. ganz falsch verstanden das gefühl.

nur danke dem fremden der mich trösten wollte als ich auf den bus gewartet habe - du bist gute menschen.

  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • No ratings
  • 0 ratings
Pages: 1 (1 - 1 / 1)